Vorwort
Ein Hund verhält sich so, wie man es ihm beigebracht hat.
Bei der Erziehung von Hunden ist es wichtig, kurze leicht verständliche Kommandos zu geben. "Würdest du jetzt bitte Platz machen" z.B.
ist für einen Hund schwer erlernbar und schwer zu verstehen. "Platz" mit deutlicher Betonung des "a" ist richtig, in freundlichem aber
bestimmenden Tonfall ausgesprochen. Schimpfen oder entsprechender Tonfall, auch überhöhte Lautstärke führt eher zu Ignorierung durch
den Hund.
Ein Hund lernt nur durch Erfahrung, d.h. immer wieder üben, bis es funktioniert. Erziehung muß immer konsequent sein, d.h. wenn der Hund
ein Wort (Kommando) begriffen hat, muß das Befolgen immer durchgesetzt werden, egal wie lange es dauert oder wie oft es wiederholt werden
muß. Das sollte man auch den anderen Familienmitgliedern erklären. Allerdings darf man von einem Maremmano nicht immer den
unbedingten Gehorsam und auch nicht sofort erwarten.
Daniela Wohler sagt dazu:
Wenn wir Menschen Probleme haben neigen wir dazu ihnen auszuweichen. Man kann jedoch die Probleme nur lösen wenn
man sich mit ihnen beschäftigt. Dazu bringt sie ein Beispiel für den Hundehalter:
Nehmen wir einen Hund der leidenschaftlich Katzen jagt und diese auch töten würde. Er sagt zu sich und dem Hund: "Los, gehen wir Katzen
suchen". Mit jeder Katze die er sieht konfrontiert er seinen Hund und hat hier die Chance seinen Hund zu korrigieren. Wenn er mit dem Auto
unterwegs ist und den Hund dabei hat und er sieht eine Katze, hält er an, sagt zum Hund : "Sieh mal eine Katze", steigt aus und konfrontiert
den Hund mit anschliessender Korrektur.
Nach 2 Wochen wird sein Hund keine Katze mehr sehen können. Weil er gelernt hat dass es ihm nicht gut tut wenn er Katzen jagt.
Wenn wir die Problemlösung anstreben müssen wir die Konfrontation auch suchen und nicht ausweichen. Sag Dir bei jedem Spaziergang ,
hoffentlich treffen wir andere Hunde denn dann kann ich der Problemlösung wieder ein Stückchen näher rücken. So bekommt die Problemlösung
durchaus auch positive Aspekte.
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1. Wie bringe ich dem Welpen/Junghund ein Verbot bei ?
Als erstes sollte man das Wort NEIN üben, weil es universell anwendbar ist. NEIN, gedehnt gesprochen, mit einem warnenden Unterton,
macht den Hund aufmerksam, man lenkt ihn ab (Spielzeug) und belohnt ihn sofort mit Überlassen des Spielzeugs oder einem Lekkerli oder
(auch das Wort LEKKERLI benutzen) gesprochenem Lob und Streicheln.
AUS ist nützlich, wenn der Hund etwas im Fang hat. Man übt dies beim Spielen mit Spielzeug oder Stöckchen. Läßt der Hund nicht los,
nimmt man es ihm vorsichtig weg unter ständigem Wiederholen von AUS. Gibt der Hund den Gegenstand her oder läßt ihn fallen, wird er
sofort ausgiebig gelobt oder mit Leckerli belohnt. Oder beides. Danach wiederholt man das AUS, wenn der Hund draußen etwas fressen
will.
Mehr Verbotsbefehle braucht der Hund an sich nicht.
2. Wie rufe ich den Hund zu mir ?
Anfangs mit dem Wort KOMM oder HIER, locke ihn mit einem Spielzeug oder Leckerli und belohne ihn entsprechend damit. Meint man, daß
dies schon ganz gut funktioniert, läßt man zwischendurch das Lockmittel weg und belohnt das Befolgen nur mit gesprochenem Lob und
Streicheln.
Für draußen ist die Verwendung einer kleinen Hundepfeife zu empfehlen. Sie wird besser gehört als ein Ruf, besonders bei größerer
Entfernung, starkem Gegenwind oder starker Ablenkung, z.B. beim Spielen mit anderen Hunden.
Man übt dies zuerst auf kurze Distanz, verbindet den Pfiff mit dem Wort KOMM (damit der Hund weiß, was er machen soll) und belohnt
das Befolgen mit großem Lob, Streicheln und Lekkerli. Hier sollte als Lekkerli nicht Hundefutter genommen werden, sondern etwas
Besonderes, was der Hund sonst nicht bekommt, z.B. ein Stück Wurst oder Käse. Der Hund muß dabei dicht herankommen, man hält das
Lekkerli hoch, gibt das Kommando SITZ und gibt das Lekkerli. Danach erweiteret man die Distanz schrittweise, zum Schluß wird dies
beim Spielen mit anderen Hunden geübt.
Es ist von Vorteil, dies unter Ablenkung durch Hunde und Menschen zu üben, wenn der Anfang gemacht ist, z.B. auf einem Hundeplatz.
Viele Hundebesitzer denken, daß ihr Hund kommt, wenn sie seinen Namen rufen, weil sie dies vom neugierigen Welpen/Junghund her
kennen. Dies versteht der Hund in der Regel nicht als Aufforderung zum Herankommen, es sei denn, man hat es ihm beigebracht, indem
man einen Reiz (Futter, Spielen) beim Hund auslößt. Durch den Namen erregt man in der Regel nur die Aufmerksamkeit des Hundes.
3. Wie erreiche ich, daß mein Hund nicht wegläuft ?
Indem ich das erlernte NEIN anwende. Man übt dies zunächst wieder, wenn der Hund noch bei einem ist. Gehorsam wird sehr gelobt und
belohnt. Wichtig ist, daß man die Absicht, z.B. zu anderen Hunden zu laufen, rechtzeitig erkennt und spätestens in der Startphase
verbietet. Bei positivem Ergebnis den Hund tüchtig loben und belohnen, danach ihn laufen lassen mit dem Ruf LAUF, wenn es ungefährlich
ist. Der Hund lernt dadurch, sich nicht ohne Erlaubnis (LAUF) zu entfernen und ein entsprechendes Verbot zu beachten.
Was mache ich, wenn der Hund trotzdem wegläuft ?
Hat der Hund nicht gehört und ist abgehauen, muß man versuchen näher ranzugehen und den Hund zu sich zu rufen, ihn anzulocken mit
dem Ruf LEKKERLI oder einem Spielzeug, auf das er reagiert. Kommt der Hund dann, muß er groß gelobt und belohnt werden, auch wenn man innerlich kocht wegen des Ungehorsams,
egal was er vorher angestellt hat. Anschließend kann man, wenn man ihn sicher hat, eine Standpauke halten, indem man in strengem Ton
im erzählt, was man los werden möchte. Dabei immer wieder die mißachteten Befehle NEIN oder HIER (wenn man ihn gerufen hatte) in die
Strafpredigt einflechten, damit der Hund genau versteht, warum man dies sagt. Meistens wissen sie schon warum.
Was mache ich, wenn der Hund nicht ganz zu mir kommt, sondern einen Sicherheitsabstand einhält ?
Ihn heranlocken mit freundlichem Tonfall, Lob und Lockmittel (Spielzeug, Lekkerli). Hält er auch dann noch einen Sicherheitsabstand
ein, langsam weggehen, ihn dabei immer wieder rufen und locken. Ist er dann da, groß loben und belohnen.
4. Was mache ich, wenn der Hund Angstverhalten zeigt ?
Zeigt ein Hund Angst vor anderen Hunden, Menschen, Geräuschen oder Fahrzeugen, kann man ihm die Angst nur nehmen, indem man mit
ihm das tut, wovor er Angst hat. Man führt den Hund angeleint bewußt und gezielt in solche Situationen, zunächst mit einigem Abstand und nur
für kurze Zeit. Dabei redet man ständig mit dem Hund, versucht ihn abzulenken. Mit der Zeit verringert man Distanz und erhöht die
Zeit. Das muß man oft üben. Der Hund macht immer wieder die Erfahrung, daß ihm hierbei nichts passiert, er also keine Angst haben
muß. Er wird mit der Zeit weniger ängstliches Verhalten zeigen, aber immer eine gewisse Reserviertheit gegenüber diesen Dingen behalten.
5. Wie gehe ich mit Menschen (Kindern) um, die meinen Hund streicheln (anfassen) wollen ?
Vorsichtig! Damit der Hund nicht verschreckt wird. Ich stelle mich zunächst zwischen Hund und Mensch und versuche, den Mensch damit
aufzuhalten. Gelingt dies nicht, sage ich: "nicht anfassen, er beißt sonst".
Gelingt das Aufhalten, erkäre ich, daß der Hund nicht von jedem Fremden angefaßt werden möchte. Daß das die Menschen sicherlich auch nicht
mögen. Daß man den Hund erst fragen muß, indem man ihn freundlich anspricht, dann langsam die Hand zum Beschnuppern hinhält und wenn
der Hund dies akzeptiert, ihn mit langsamer Bewegung zuerst unterhalb des Kopfes berührt (streichelt). Niemals mit schneller Bewegung
von oben auf den Kopf fassen. Das ist die gleiche Bewegung, wie Schlagen. Dies kann man auch Kindern erklären. Bei einem ängstlichen Hund
sollte man Kindern auch weiteren Körperkontakt über das Streicheln hinaus verbieten, weil dies zu einer Abwehrreaktion des Hundes
führen kann. Kinder können mit Hunden durch Werfen von Spielzeug, Stöckchen spielen. Das macht auch dem Hund mehr Spaß als umarmt oder
gedrückt zu werden.
6. Wie kann ich meinem Hund das Hochspringen an Menschen abgewöhnen ?
Dies machen besonders junge und temperamentvolle Hunde gern. Ich verbiete dies mit NEIN und wehre mit der flachen Hand gegen die
Nase geführt ab. Diese Berührung der Nase ist für den Hund unangenehm und bei konsequenter Anwendung wird er das Hochspringen schnell
sein lassen.
7. Wie erreiche ich eine Verringerung des Aggressionsverhaltens ?
Meist bestehr das Problem zwischen Rüden. Jeder Hund mag bestimmte andere und andere wiederum nicht. Das ist normal.
Bei Begegnungen mit anderen Hunden nicht stehen bleiben und den Hund nicht sitzen lassen. Das verstärkt nur die Konfrontation. Man führt
den Hund mit Sicherheitsabstand an dem Gegner vorbei, lenkt den Hund durch Reden (Lob) oder Spielzeug/Lekkerli (Unterbrechung des Sichtkontakts)
dabei ab. Agressives Verhalten wird kurz mit NEIN verboten, dann der Hund wieder abgelenkt. Durch häufiges Üben wird dieses Verhalten verringert
werden.
8. Was mache ich, wenn sich der Hund anderen Familienmitgliedern gegenüber agrressiv verhält ?
z.B. diese bei Streichelversuchen anknurrt. Sofort mit strengem NEIN verbieten, auch zusätzlich mit ein Geräusch verschrecken, und anschließend
den Hund loben. Ist er durch das Geräusch geflüchtet, den Hund wieder holen und dann loben. Dies ist Aufgabe des Rudelführers, um dem Hund seinen
Rangordnungsplatz zuzuweisen. Allerdings sollte man auch den Kindern erklären, daß der Hund von Ihnen nicht durch groben Umgang verstört werden darf.
9. Was mache ich, wenn mein Hund ständig an der Leine zieht ?
Der Hund zieht an der Leine, wenn er schneller gehen oder woanders hin will. Oft hat er ja auch Erfolg damit. Das ist wie eine Art Tauziehen zwischen
Mensch und Hund. Gewinnen wird immer der Hund, weil er die größere Ausdauer hat. Will man dies vermeiden, muß man es dem Hund verbieten (NEIN)
und bei Nichtbefolgen einen kurzen kräftigen Leinenruck anwenden. Nicht Hund mit strammer Leine zurückziehen, sondern durch schnelle Vor- und
Rückbewegung des Arms den Leinenruck erzeugen. Befolgt er das Verbot, den Hund loben. Hat der Hund schon das Kommando FUSS gelernt, sollte man
dieses statt NEIN verwenden. Dies konsequent immer wieder anwenden. Eine weitere Methode, die manchmal Erfolg hat, ist, mit dem Hund eng an einem Zaun
oder einer Mauer entlang zu gehen, den Hund dabei kurz halten und mit dem Bein immer wieder gegen Mauer/Zaun zu drücken.
Eine andere Methode ist, wenn der Hund an der Leine zieht, stehen bleiben, bis der Hund die Leine locker läßt. Läßt der Hund nicht locker, ihn zurückrufern.
Erst dann weitergehen. Dies bei jedem Leinenzug wiederholen.Das dauert bei konsequenter Anwendung ca. 2 Wochen bis der Hund es gelernt hat und braucht sehr
viel Zeit für einen Spaziergang mit dieser Übung.
Um dem Hund das Ziehen an der Leine abzugewöhnen, sollte man immer versuchen, eine stramme Leine zu vermeiden. Der Druck am Hals durch das Halsband bei
strammer Leine ist für den Hund nicht angenehm und er versucht sich davon loszumachen, indem er ebenfalls zieht. Steht, sitzt oder liegt der Hund,
sollte die Leine immer locker sein. Zieht ein Hund woanders hin wenn man steht, den Hund sitzen lassen und Leine locker lassen und den Hund loben. Dies
immer wieder üben, auch wenn es nur einige Sekunden anhält.
10. Radfahren mit dem Hund.
Radfahren mit dem Hund hat den Vorteil, daß der Hund schneller Laufen kann, sich dabei mehr körperlich betätigt, als bei einem Spaziergang. Man kann
schneller und weniger anstrengend größere Strecken in kürzerer Zeit zurücklegen.
Schon ein Welpe kann in einem Lenkerkorb mitgenommen werden, wobei er viel zu sehen hat. Allerdings muß der Welpe so angeleint sein, daß er nicht
herausspringen kann. Ist der Hund jünger als 1 Jahr, sollte der Hund das Tempo bestimmen, sonst kann das gleichförmige und auch zu schnelle Tempo die
noch weichen Gelenke schädigen. Gut ist, wenn der Hund bereits gelernt hat, nicht an der Leine zu ziehen. Aber auch dann darf man die Leine nicht
festhalten, weil der Hund durch eine schnelle Bewegung einen Sturz des Radfahrers verursachen kann. Sicher ist, wenn man das Ende der Leine nur zwischen
Lenker und Hand einklemmt, damit man bei starkem Zug die Hand schnell öffnen kann, ohne daß der Lenker verrissen wird. Das nützt auch für solche Fälle,
wo der Hund ein Hindernis (Baum, Pfahl, Mensch) plötzlich auf der anderen Seite passiert als der Radfahrer.
11. Wie bringe ich den Hund dazu in den Kofferraum zu springen?
Der Hund braucht dazu ein Kommando, z.B. Hopp o.ä.. Springt der Hund nicht hinein, muß man dies üben.
Man kann für den Hund sichtbar ein Leckerli oder ein Spielzeug hineinwerfen und mit HOPP zum Reinspringen auffordern. Nützt dies nichts, kann man zuerst
in den Kofferraum klettern und den Hund mit HOPP rufen. Oder man nimmt mit angeleintem Hund Anlauf, ruft HOPP und versucht den Hund hineinzuziehen. Oder
man läßt zuerst einen anderen bekannten Hund hineinspringen und gibt dann die Anordnung.
Es kann hilfreich sein, wenn man eine Art Podest davor stellt, z.B. eine stabile ausreichend große umgedrehte Holzkiste, damit die Höhe verringert wird.
Wenn der Hund hineinspringt immer loben oder anders belohnen.
Will der Hund trotz häufigem Üben immer noch nicht hineinspringen, könnten Gelenkprobleme die Ursache sein.
12. Wie vermeide ich langandauerndes Bellen des Hundes?
Das kann man durch Verbieten (NEIN) erreichen. Hört der Hund auf, sofort groß Loben. Auch Ablenken mit einem Lekkerli oder Spielzeug kann helfen, aber immer erst
mit NEIN verbieten und dann ablenken. Bei Gehorsam immer loben. Bei konsequenter Anwendung wird der Hund lernen zu gehorchen. Das der Hund von allein aufhört,
solange noch eine Störquelle (Hunde, Menschen, Geräusche) vorhanden ist, darf man von Hirtenhunden nicht erwarten.
13. Was mache ich, wenn mein Hund nicht gehorcht?
Üben! Üben! Üben! Wirklich konsequent immer die gleichen Worte für bestimmte Anordnungen benutzen und dafür sorgen, daß der Hund dies befolgt, egal wie lange es
dauert. Immer! Überläßt man es manchmal oder öfter dem Hund, ob er folgt oder nicht, wird man wenig Erfolg haben, weil unsere schlauen Vierbeiner dies ausnutzen
und immer erst versuchen werden, daß zu tun, was sie selber in diesem Moment wollen und nicht was wir sagen. Wer Kinder hat, kennt das.
Zusätzlich kann man versuchen, wenn der Hund nicht gehorcht hat, dem Hund verständlich zu machen, daß man sein Verhalten mißbilligt. Man redet in strengem Tonfall
mit dem Hund und knüpft die mißachteten Anordnungen (z.B. NEIN, PFUI, SITZ u.s.w.) wiederholt in die Rede ein. Oder man schickt ihn weg oder ignoriert ihn einfach,
wenn er zu einem kommt. Man muß nacheinander ausprobieren, was besser wirkt.
Häufig hilft auch eine vorherige Warnung (WEHE.... o.ä.), um den Hund von etwas abzuhalten, was man vorhersieht. Wenn man seinen Hund gut beobachtet, kann man
meist rechtzeitig erkennen und verbieten, was er gerade vor hat. Je weiter der Hund weg ist, umso weniger wirken in der Regel Anordnungen. Hier ist dann ein Pfiff
mit der Hundepfeife meist wirksamer. Das muß aber zuerst trainiert werden, indem man aus der Nähe pfeift, darauf das Kommando gibt und den Hund mit einem
besonderen Lekkerli (das er sonst nicht bekommt, z.B. Käse, Wurst) oder Lieblingsspielzeug belohnt. Weiter üben mit vergrößerter Distanz und unter Ablenkung durch
andere Hunde. Unsere Hunde versuchen auch öfter uns auszutricksen, z.B erst einmal zu pinkeln, wenn sie gerufen werden, weil dann können sie ja nicht gleich kommen.
Dann abwarten bis der Hund fertig ist und sofort die Anordnung wiederholen. Auch wenn man eine Anordnung gibt und die Reaktion des Hundes darauf nicht beobachtet,
wird dies oft ausgenutzt. Also immer verfolgen, ob der Hund einer Anordnung gehorcht, sonst wiederholen. Manchmal genügt es schon, wenn man eine Anordnung in strengerem
Ton wiederholt oder auf den Hund schnell zugeht, damit er folgt.
Grundsätzlich ist es von Vorteil, bei der Erziehung eine Hundeschule mit einzubeziehen. Der Vorteil dieser ist der häufige Kontakt
mit anderen Hunden und die ständige Ablenkung durch diese. Meist sind die Gelände auch eingezäunt, sodaß der Hund nicht weglaufen
kann, wenn man ohne Leine übt. Ein gewisser Mitmacheffekt stellt sich dabei auch häufig ein. Auch die Teilnahme an einem Welpenspielkreis wirkt
sich positiv auf das Verhalten des Hundes aus. Der häufige Kontakt und auch die Auseinandersetzung mit Gleichaltrigen fördert die Sozialisierung
und das Spielverhalten.
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