Lunas Herkunft und Abstammung

 

Als wir uns entschlossen wieder einen Welpen aus Italien mitzubringen, haben wir einen befreundeten italienischen Tierarzt gebeten, uns einen Welpen auszusuchen.

Er hat sich umgesehen und uns eine Hündin empfohlen, deren Eltern er sich vorher angesehen hatte.

Wir haben diesen Welpen gesehen und gleich mitgenommen, weil die Haltungsbedingungen vor Ort nicht unseren Vorstellungen entsprachen. Wie sich später herausstellte, muß Luna als Welpe dort negative Erfahrungen in Bezug auf unerwartete laute Geräusche und schnelle Bewegungen gemacht haben, die sie in dieser Beziehung geprägt haben, sodaß hierfür eine gewisse Schreckhaftigkeit geblieben ist. Ebenso weicht sie strengen (lauten) Erziehungseinwirkungen aus, vermutlich ebenfalls aufgrund von frühen Erfahrungen beim Züchter.

Dazu muß man wissen, dass in Italien Maremmani nicht als Familienhunde gezüchtet werden, weil ein entsprechender Bedarf fehlt. Maremmani werden dort als Herdenschutzhunde oder als Bewacher und Beschützer von Grundstücken gezüchtet und eingesetzt. Eine frühe Prägung auf Menschen erfolgt deshalb in der Regel beim Züchter nicht.

 

Von Vorteil hat sich das Zusammensein mit uns im Urlaub ausgewirkt, weil sie, nachdem wir sie vom Züchter geholt hatten, noch 3 Wochen am Strand und im Hotel viel spielerische Kontakte mit Kindern und Erwachsenen hatte, die sie zu einem ausgesprochen menschenfreundlichen Hund geprägt haben, der jeden Menschen den er trifft, erst einmal begrüßen will. Menschen die sie kennt, werden von ihr so intensiv mit Beschlag belegt, dass sie manchmal gebremst werden muß, damit die Leute auch noch etwas anderes machen können, als sie zu streicheln und zu knuddeln.

 

Jetzt, nachdem wir Luna mit einem Rüden aus einer hervorragenden italienischen Zucht gedeckt hatten und Luna 7 schöne Welpen geboren hat, wird uns von einem anderen Züchter dieser Rasse in Deutschland dieses vorgeworfen, weil er dies für bedenklich hält, weil Lunas Vater aus einer Geschwisterverpaarung stammt und Lunas Mutter ebenfalls eine Schwester der Eltern von Lunas Vaters ist.  Wir wussten das nicht und haben dies auch nicht bemerkt, als wir ein halbes Jahr später die Ahnentafel (Pedigree) von Luna erhielten. Das dauert in Italien immer sehr lange.

Auch dieser Züchter, der uns deswegen jetzt in einem Internet-Forum Vorhaltungen macht, hatte dies nicht negativ bemerkt,
als wir ihm die Ahnentafel von Luna geschickt haben, weil wir ursprünglich an einem Deckrüden von ihm interessiert waren.
Er hatte uns eine recht positive Beurteilung (Link auf Original) von Lunas Abstammung geschickt und einige seiner Rüden empfohlen,
einen anderen nicht, weil wir damit Inzucht riskieren würden bezüglich eines Vorfahrens (Ur-Ur-Großmutter) von Luna, der vom
gleichen Züchter wie dieser Rüde stammt,obwohl dies nichts über eine Verwandschaft überhaupt oder den Verwandschaftsgrad
aussagt. Dies zeigt deutlich, daß dieser Züchter keine Ahnung davon hat, was als Inzucht bezeichnet wird.
Zusätzlich zu seinen Angriffen und Verleumdungen in diesem Forum hat er noch einen Artikel gegen unsere
Welpen bei einem bekannten Verfasser einer Internet-Zeitung für Hirtenhunde in Auftrag gegeben, der ebenfalls mit
Unwahrheiten und Verleumdungen vor dem Ankauf unserer Welpen warnt.

Verpaarungen zwischen Verwandten 1. Grades und auch manchmal 2. Grades werden zu Recht von fast allen Hundeverbänden
nur kontrolliert erlaubt und genehmigt, weil dadurch eine Häufung auch unerwünschter Eigenschaften (genetische bedingte
Krankheiten oder Defekte wie HD) möglich ist. Nachzucht aus Hunden solcher Verpaarungen werden bei manchen Verbänden
auch kontrolliert, sind jedoch von keinem Verband verboten. Die Behauptung des vorerwähnten Züchters, eine solche Nachzucht
wäre sehr bedenklich, fahrlässig, ebenso die Verpaarung Verwandten 1. Grades (Lunas Eltern) wäre nach dem deutschen Tierschutz-
gesetz ein genehmigungspflichtiger Tierversuch, wäre verboten und gilt als Qualzucht, ist, wie ein hierzu befragter Veterinär-
amtsarzt wörtlich sagte, "völliger Quatsch".
Er sagte weiter, es gäbe solche rechtlichen Regelungen in Deutschland nicht.Ebenso sei die Verpaarung von Verwandten 1. Grades
keineswegs verboten, da durch solche Verpaarungen ja erst die Rassen züchterisch entstehen würden und auch in der Natur auf
diese Weise entstanden sind.
Ein bekannter erfahrener Züchter und Fachbuchautor schreibt dazu, dass für eine planvolle Zucht nach genetischen Gesetz-
mäßigkeiten ganz einfach die Möglichkeit vorhanden sein muß,mit einer ganzen Reihe miteinander eng verwandter Hunde zu
züchten.


Luna hat sich bei und seit der Geburt ihrer Welpen als instinktsichere gute Mutter gezeigt. Die Geburt hat sie selbständig,
ohne jede Hilfe ausgeführt, sie hat ohne Zögern sich die neugeborenen Welpen wegnehmen und in einer Wärmekiste
zwischenlagern lassen, hat nur immer wieder dort reingeschaut, hat die Welpen in den ersten Tagen zum Wiegen begleitet,
die Welpen geputzt,gesäugt und das Lager von Welpenausscheidungen gereingt, später Futter für die Welpen ausgewürgt,
sorgfältig in jeder Situationauf ihre Welpen aufgepasst und sie beschützt, mit ihnen gespielt und sich sogar Futterteile
von Ihnen wegnehmen lassen, wenn ihr Knurren nichts genützt hat. Ihre Zurechtweisungen bei solchen Gelegenheiten war mehr
liebevoll als ernsthaft. Das macht sie alles heute noch. Sie hat uns in Hinsicht auf Umgang oder Entfernung ihre Welpen immer
vertraut. Selbst beim Chippen, das sie aufmerksam beobachtet hat, ist sie ruhig geblieben,als die zwei Welpenrüden lautstark
gejammert haben haben.
Das widerlegt alle mißgünstigen Unterstellungen von Leuten, die sich unter dem Vorwand der Besorgnis dazu polemisch geäußert
haben und macht deren Inkompetenz in ihrer Beurteilung deutlich.

Lunas Ahnentafel